Vereinsgeschichte
 

Der Verein wurde im Jahr 1919 als „Junggesellenverein Einigkeit Kalenborn“ gegründet. Ziel des Vereins war damals wie heute das Brauchtum zu pflegen und die Kirmes im Dorf auszurichten. Bis auf eine kurze Unterbrechung in den Kriegsjahren von 1939 bis 1946 wurden diese Traditionen immer gepflegt.

Da der Krieg an niemandem spurlos vorüber ging, und niemand den Verlust beziffern kann, musste der Verein 1947 neu gegründet werden. Somit existieren erst ab diesem Zeitpunkt entsprechende Aufzeichnungen und Fotos über die nachfolgenden Königspaare. Historische Aufzeichnungen sind leider bis zum heutigen Tage nicht komplett vorhanden.

 

Seit dem Gründungsjahr 1919 gibt es die Vereinsfahne, welche die Kriegsjahre unbeschadet überstanden hat. Sie zeigt zwei ineinander gelegte Hände als Zeichen der Zusammengehörigkeit. In späteren Jahren kamen weitere mit dem Logo der Marienkirche hinzu. Zu heutigen Kirmesveranstaltungen sind diese Fahnen unter anderem zum Fähndelschwenken immer noch im Einsatz. Diese Tradition wird bis heute erfolgreich fortgeführt. Durch eine großzügige Spende des „Sanitätshaus Aktuell“, Vettelschoß, erhielt der Verein 1993 eine neu angefertigte Fähnrichsuniform. Auf diesem Wege möchte sich der Verein auch bei allen anderen Spendern für alle Sach- und Geldspenden herzlich bedanken.

 

Gute Seele und bis 2006 einziges weibliches Ehrenmitglied ist Mutter Thea Schütz. Viermal war sie Königsmutter von 1967 bis 1969 sogar dreimal hintereinander. Im April 2004 wurde sie 85 Jahre alt und ist damit genauso „jung“, wie der ursprüngliche Verein.

 

Am 15.12.2000 wurde der Junggesellenverein Kalenborn e.V. wegen mangelnder Jugend unbenannt in „Junggesellen- und Dorfverein Kalenborn e.V.“.

 

Seit diesem Datum ist es auch für Frauen und Verheirateten möglich dem Verein beizutreten. Was natürlich für steigende Mitgliederzahlen verantwortlich ist.

 

Auch unter neuem Namen wird das Brauchtum weiterhin gepflegt. Eines der Highlights findet jedes Jahr in der Nacht zum 01. Mai statt. Traditionsgemäß wird ein „Maibaum“ aufgestellt und über Nacht bewacht. Ein weiteres aktuelles Brauchtum besteht darin alle zwei Jahre einen Altar für die Fronleichnamsprozession aufzubauen.

 

Kernbestandteil der Vereinsaktivitäten sind allerdings die jährlichen Veranstaltungen der Kirmesfeierlichkeiten, die sich über einen Zeitraum von 4 Tagen erstrecken. Die Wurzeln dieses Festes entstammen katholischen Kirchenbräuchen und sind der Schutzpatronin „Maria“ geweiht. Beim traditionellen Königschießen wird jedes Jahr ein neuer König auserkoren, welcher über die Kirmes regiert. 

 

Als Belohnung für die geleisteten Arbeiten vor und nach der Kirmes findet jedes Jahr eine Vereinstour statt.

 

Der Verein besteht zur Zeit aus:

 

56 aktiven Mitgliedern

10 Ehrenmitgliedern